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Kartoffeltag am 17.6.2007
in Forchheim am Kaiserstuhl
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Forchheimer Kartoffeltag 2007, Aktionstag
"Blickpunkt Ernährung"

Blick nach Westen bei Forchheim über blühende
Kartoffeln am 17.6.2007
Eröffnungsveranstaltung um 11 Uhr
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Bürgermeister Johann Gerber begrüßt die Gäste am
17.6.2007 in Forchheim
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Frau Gerber, Minister Hauk, ... (von rechts)
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Reinhold Pix (MdL Grüne, rechts) hat die Ehrengäste fest im Blick?
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Johann Gerber
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Anneliese Binz: Geschichten zu den Forchheimer Kartoffeln |
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Um 11 Uhr in der Gemeindehalle Forchheim:
Bürgermeister Johann Gerber heißt die zahlreíchen Gäste und Besucher bei
strahlendem Sommersonnenscheinwetter herzlich willkommen.
 
Kartoffeln sind zum Essen da
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| Blick nach
Nordwesten zur Küche und Knödelstation (links) am 17.6.2007 um 10 Uhr |
Kartoffelknödel
- von schönen Frauen mit flinken Händen sonntags handgemacht
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Forchheimer
Kartoffeln - von Frauenhänden verwöhnt
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Cornelia Biehle
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Kartoffelsalat
- noch nicht ganz fertig
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Kartoffelsalat
- fertig und lecker
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| Blick in die
Küche unterm Zelt morgens um 10.30 Uhr am 17.6.2007 |
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Als am Sonntagmorgen um 10 Uhr einige gerade erst
begannen, ihren Stand aufzubauen, da waren sie bereits fast fertig: Die
Landfrauen (und auch ein paar wenige Landmänner) mit ihren so leckeren
Kartoffelprodukten. Nur die Kartoffelknödel waren noch im Entstehen - sie
müssen eben ganz ganz frisch sein.
 
Markt beim
Kartoffeltag
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Christa und
Otmar Binder am 17.6.2007 am Stand des
Lindenbrunnenhofs
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Distelöl vom
Lindenbrunnenhof
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Distel
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Raps - wird zu
Rapsöl gepresst
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Red Highland
(links) und Trüffelkartoffel (Vitelotte) |
Forchheimer
Kartoffelbrot von der Bäckerei Held - Einpfünder Laible |
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| Frau Ritter am
Obst- und Gemüsestand am 17.6.2007 in Forchheim |
Zwiebel und
Knoblauch am Stand von Ritter am 17.6.2007 in Forchheim |
Ehepaar Eckert
am Stand beim Bauernmarkt Forchheim am 17.6.2007 |
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Siegbert Eckert mit Tochter Milena
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Große
Anabell-Kartoffeln von Biehle
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Betriebsbesichtigung des Hofs von Ute und Eugen Eckert
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| Blick
nach Norden bei Forchheim am 17.6.2007 -
Landessortenversuch |
Vollernter
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Betriebsbesichtigung auf dem angrenzenden Hof von Eugen Eckert an der Wyhler
Strasse. Neue und alte Maschinen und Geräte rund um den Kartoffelanbau. Für
die Besucher ist schon beeindruckend, wie aus einer kleinen Hofstelle im
Jahr 1951 ein stolzer landwirtschaftlicher Betrieb wurde mit vier
Tiefbrunnen, Foliengewächshaus, Kartoffelsortieranlage, Kartoffellager, "Gemüselädele",
Hühnerhaus, Schweinestall und Maschinenhaus wurde.
 
Kartoffel-Versuchspflanzungen in Forchheim
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| Mark Mitschke
(links) und Michael Hönig vom landwirtschaftl. Beratungsdienst
Heilbronn am 17.6.2007 |
Kartoffelkäfer
in Aktion in Forchheim am 17.6.2007
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Vienna
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Agila
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Birte
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Madonna
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Estrella
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Violette Blüten
der Estrella
Blühende Kartoffeln bei Forchheim am 17.6.2007
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Rubinett mit
roten Augen
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Landessortenversuch BW
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Doris
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Melina
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Landwirtschaftlicher Beratungsdienst
Kartoffelanbau e.V. Heilbronn. Zu 80% von den kartoffelanbauenden Landwirten
finanziert.
c/o Mark Mitschke, eMail: kartoffelanbau at aol.com
 
Johann Gerber: Die Mühe hat sich gelohnt -
Positive Festbilanz
Mit einem gut gefüllten Festzelt zum kabarettistischen Heimatabend klangen am
Montagabend die Kartoffeltage aus. "Die Mühe hat sich gelohnt", sagte
Bürgermeister Johann Gerber für die zufriedenen Teilnehmer. Die
Eröffnungsveranstaltung der landesweiten Aktion "Blickpunkt Ernährung" mit dem
Schwerpunkt Kartoffeln stieß auf beste Resonanz. "Mehr Besucher hätten wir nicht
verkraftet" , sagte Gerber zum Ansturm am Sonntag. Die 800 Plätze im Festzelt
waren schnell besetzt. Die Gäste machten es sich gemütlich: Erst gegen 21 Uhr
leerte sich das Festzelt.
Ob Erntevorführung oder die Vorstellung der Kartoffelsorten mit Namenslisten,
Hinweisen zu Geschmack und Verarbeitung oder eine Verkostung von vier Sorten,
die Landwirte der Erzeugergemeinschaft und die Fachberater der verschiedenen
Kooperationspartner hatten den ganzen Tag ein interessiertes Publikum. Es wurde
auch eingekauft: Über 600 Säcke echte Forchheimer Frühkartoffeln, zu 2,5 und
fünf Kilo, schleppten die Besucher heim, dazu kam der Kauf ab Hof und vom
Bauernmarkt. Auch bei den Anbietern im Rahmenprogramm, das die Forchheimer
selbst und auf eigenes Risiko organisiert hatten, gab es zufriedene Gesichter.
Das Kinderkarussell lief, die Kutschfahren waren begehrt, und der Hubschrauber
war ausgebucht. Am Montagmorgen ging es mit den Informationen zur Kartoffel
weiter. Am Nachmittag kamen die Senioren zum kleinen Programm, hörten Anneliese
Binz und ihr Kartoffelgedicht, erlebten den Sketch von Franziska Herold und
Stina Biehle sowie Beiträge der Schüler. Am Abend saßen Aussteller und
Veranstalter in gemütlicher Runde beisammen, zur Musik der "fidelen Forchemer"
und zum Heimatabend mit Martin Wangler.
20.6.2007, www.badische-zeitung.de
 
5000 Besucher
- Wissenswertes und
vielfältige Gerichte aus der Knolle
Der Kartoffeltag hat die Erwartungen der Veranstalter übertroffen: Geschätzte
5000 Besucher kamen am Sonntag aufs Forchheimer Festgelände und gingen mit neuen
Erkenntnissen zur "tollen Knolle" heim. Wissenswertes gab es in der Halle an
Ständen, auf dem Eckert-Hof und auf den Kartoffelfeldern, und überall auf dem
Gelände gab es die Kartoffeln in verschiedenen Formen zu kosten.
Von Anfang an herrschte beim Kartoffeltag reges Treiben. Bereits die
Eröffnungsveranstaltung der Landesinitiative Blickpunkt Ernährung war ein
Erfolg: Die Halle war zu den offiziellen Festreden und Grußworten übervoll, und
gleichzeitig füllte es sich draußen an den Ständen und im Festzelt.
"Eine solch große Anzahl von hochkarätigen Ehrengästen ist für unsere
Verhältnisse äußerst selten und deshalb natürlich auch etwas Besonderes" ,
begrüßte Forchheims Bürgermeister Johann Gerber die Gäste. "Forchheimer
Kartoffeln, das ist ein Begriff" , sagte er mit Stolz und dankte Landwirten,
Vereinen, Gastwirten und allen Ausstellern für die Mühe, den Besuchern beim Fest
alles zum Thema Kartoffel nahe zu bringen. "Fehlt es der Kartoffel am trendigen
Image oder dem Verbraucher nur an Kenntnissen?" Diese Frage stellte Peter Hauk,
Minister für Ernährung und ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Er nutzte den
Kartoffeltag in Forchheim zur Werbung für die Kartoffel, ein Produkt, das heute
oft verkannt wird: "Viele Menschen wissen heute nichts mehr über die Produktion
von Lebensmitteln, sie wissen nicht, wie eine Kartoffelpflanze oder eine
Kartoffelblüte aussieht, können verschiedene Kartoffelsorten nicht unterscheiden
und kennen die Kartoffeln nur aus der Püreetüte" , sagte der Minister.
"Wissen und Erfahrung schafft Vertrauen", sagte Hauk. "Nur wer Einblick in die
Welt der Lebensmittel hat, kann ihnen die gebührende Wertschätzung entgegen
bringen und bewusster damit umgehen" , sagte er und warb für die Kartoffel und
ihren "Genuss ohne Reue" . Schließlich ist die Kartoffel ein wichtiger
Bestandteil gesunder Ernährung, wenn sie nicht durch die Verarbeitung zum
Dickmacher wird. Außerdem ist die Kartoffel ein Erfolgsprodukt: Hauk nannte sie
"einen der ersten Gewinner der Globalisierung" . Von Peru, dessen Botschafter in
Deutschland zum Kartoffeltag nach Forchheim gekommen war, hat sie ihren
Siegeszug über den gesamten Globus angetreten.
In den Grußworten gab es bereits erstes Lob für den Forchheimer Kartoffeltag.
"Sie haben die Chance zur Präsentation in vollem Umfang genutzt" , sagte Landrat
Hanno Hurth und würdigte die Gemeinschaftsleistung, die Forchheim bei der
Vorbereitung des Kartoffeltags zeigte. Allen Anwesenden wünschte der Landrat
"viele neue Erkenntnisse, damit die Kartoffel auch in der Küche wieder mehr in
den Blickpunkt rückt". "Ein Kompliment an die Idee und an das, was in Forchheim
daraus gemacht wurde", sagte BLHV-Präsident Werner Räpple. In Forchheim werde
das Motto "Chancen nutzen, auf Stärken setzen" , konsequent in Markterfolg
umgesetzt, sagte er. Dieter Blaess, Leiter der Abteilung Landwirtschaft im
Regierungspräsidium Freiburg, beleuchtete in seinem Grußwort den Kartoffelanbau
in Zahlen.
Gebhard Steng, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft, informierte in Kurzform
von der Saat bis zur Direktvermarktung. Er kommentierte den Wert der Kartoffel
launig: "Ein Mittagessen ohne Kartoffeln ist wie ein Ei ohne Dotter oder ein
Samstagabend ohne Sportschau" . Für Unterhaltung sorgte bei der Eröffnung der
Musikverein Forchheim, ein Kartoffelgedicht und Sketch von Forchheimer
Landfrauen sowie die Klasse fünf der Hauptschule Reute. Sie stellte
Kartoffelsorten heiter und mit einem Rap vor. Die Michaelschule Riegel trat am
Nachmittag im Festzelt mit unterhaltendem Wissen rund um die Kartoffeln auf. Für
ihr neu erworbenes Fachwissen ganz anderer Art standen 42 Frauen kurze Zeit im
Mittelpunkt. Sie haben im Landkreis Emmendingen und im Ortenaukreis eine
Ausbildung zur Agrar-Bürofachfrau gemacht. Minister Hauk und Marianne Anselm,
Präsidentin der Landfrauen Südbaden, überreichten ihnen beim Kartoffeltag die
Urkunden.
Die Kartoffel war beim Kartoffeltag in Forchheim in allen Gerichten der Hit, ab
dem ersten Teller für die Ehrengäste. Es gab sie als Dämpfkartoffeln frisch aus
einer großen Dämpfmaschine, als "Gschwellte" oder, auf hochdeutsch, als
Pellkartoffel, als Rösti oder Brägele, mit Lachs garniert, mit Speck und
Sauerrahm verfeinert und als Pommes. Außerdem gab es sie in den verschiedenen
ungewöhnlichen Verpackungen: Forchheims Landfrauen stellten Kartoffelbrot und
Kartoffelkuchen vor, Kartoffeln in Form von süßen Muffins und in herzhaften
Quiches oder ganz überraschend als Zutat für feine Pralinen.
Ilona Hüge, 19.6.2007,
www.badische-zeitung.de
 
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01.07.07
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