Dieser Text wird im B-31-Info-Telefon angesagt von Donnerstag, den 3. bis Sonntag, den 6. April 1997.
Es ist die 326. Ansage.
Hier zunächst einige wichtige Termine:
Das Plenum der Aktionsbündnisse tagt am Donnerstag, den 3.
April, um 18.00 Uhr im Gasthaus Schützen in Freiburg, Schützenallee
12.
Für Freitag, den 4. April, hat das
Gartenamt der Stadt Freiburg die Rodung der bepflanzten Flächen beim
Konrad-Guenther-Häusle angekündigt. Die dort von den Gruppe "Runder
Tisch Baumschutz" und "Bürgerfrühstück: Zeichen zum Aufwachen"
gepflanzten Bäume sollen ausgegraben und an anderen Stellen in der
Stadt wieder eingepflanzt werden. Auch die von den Pflanzfrauen eingebrachten
und inzwischen angewachsenen Pflanzen werden entfernt. Die beiden Gruppen
haben uns um den Aufruf gebeten, am Freitagmorgen
ab 7.30 Uhr möglichst zahlreich zu der Stelle zu kommen, an
der bis vor wenigen Tagen noch das denkmalgeschützte Konrad-Guenther-Häusle
stand. Die Rodung des Geländes soll bis gegen 11.30 Uhr abgeschlossen
sein.
Am Sonntag, den 6. April, findet um 10.30
Uhr im neuen Zirkuszelt im abgeholzten Konrad-Guenther-Park wieder
ein Wortgottesdienst statt.
Alle hier genannten Aktionen liegen in der Verantwortung der jeweiligen Veranstalter.
Inzwischen sind auch die Bäume nördlich der Kapplerstraße beim geplanten Kappler Knoten den Sägen der Straßenerbauer zum Opfer gefallen. So wird sich das Zerstörungswerk weiter fortsetzen in Richtung Kirchzarten. Das Dreisamtal wird durch eine vierspurige Autobahn zerteilt und seiner Erholungsfunktion beraubt werden. Die Aktionsbündnisse gegen die B 31 neu gratulieren hierzu den Hauptverantwortlichen vor Ort: dem Oberbürgermeister Freiburgs, Rolf Böhme, dem Regierungspräsidenten Conrad Schroeder, dem ehemaligen Klägeranwalt Siegfried de Witt und last but not least all jenen Bürgerinnen und Bürgern, die seit Jahren dem Irrglauben anhängen, durch den Bau einer Autobahn durch Freiburg und das Dreisamtal würden die Verkehrsprobleme gelöst werden. Wenn ihnen allen in ein paar Jahren die Augen geöffnet sein werden, damit sie erkennen können, welche Katastrophe diese Straße für Freiburg ist, wird es leider zu spät sein für die von uns vorgeschlagenen besseren, umwelt-, landschafts- und menschenverträglicheren Lösungen.
Dies war das B-31-Info-Telefon für Donnerstag bis Sonntag, 3. bis 6. April 1997.
Wir kommen wieder am Montag. Stets gut informiert durch das B-31-Info-Telefon: 07661 5544
Zurück zum Infotelefon
Zurück zu Pressemitteilungen /
Flugis
Letzte Änderung: 19.Februar 1997