Aktionsbündnisse gegen die B 31 neu

Dieser Text wird angesagt im B-31-Info-Telefon von Montag, den 8. bis Sonntag, den
14. Dezember 1997.

Es ist die 373. Ansage.
 

Im jahrelangen Streit um den Bau der neuen B 31 gab es immer wieder auch persönliche Attacken. Ganz verirrte Befürworter bedrohten sogar  Sprecher der Aktionsbündnisse. Diese wiederum haben in allen Auseinandersetzungen und bei allen öffentlichen Demonstrationen stets Gewaltfreiheit proklamiert und praktiziert. Gewaltfreiheit - auch die verbale - war und ist die stärkste Waffe  der Aktionsbündnisse in einer Auseinandersetzung mit Gegnern, die uns allzu gerne in eine undemokratische, ja militante Ecke stellen würden. Wir haben das gefährliche Spiel gegenseitiger Gewaltzuweisung nicht mitgespielt. Das gilt auch für denjenigen, dessen Stimme Sie seit mehr als 3 Jahren im Info-Telefon hören. Er wurde in den letzten Wochen in einer gesteuerten Leserbrief-Aktion recht übel diffamiert. Weil er die Besetzung einer Birke im Garten des Freiburger Oberbürgermeisters durch junge Straßenbaugegner “pfiffig” nannte und ihnen seine Sympathie ausdrückte, wurde er zum “geistigen Brandstifter” für so ziemlich alle Untaten der letzten Monate ernannt: Da war totalitäres Denken bei ihm festzustellen, das angebliche Losschrauben von Radmuttern und das Luftablassen an Beamtenautos wurde ihm angelastet und sogar der Geist des Angriffs auf Asylbewerberheime war in den Ästen der Böhmeschen Birke zu finden  und seinem Kopf zu verdanken.

Nachdem die Aktionsbündnisse und mit ihnen das B-31-Info-Telefon Herrn Böhme schon seit Jahren Täuschung und Desinformation in Sachen Stadttunnelbau vorwerfen und deshalb als undemokratisch angeschwärzt werden, hat OB Böhme vor kurzem vor dem Gemeinderat endlich Farbe bekennen müssen: Es wird nix mit dem Stadttunnel, den er bei allen Abstimmungen des Freiburger Gemeinderats als Teil eines Gesamtkonzepts B 31 Ost / Stadttunnel darstellte, was de facto einem Junktim zwischen B 31 Ost und Stadttunnel gleichkam. Böhme hat sich mit seinem ganzen barocken Machtgehabe gegen das Votum seiner Partei in die B-31-Diskussion eingebracht, deshalb trägt er auch persönlich die Verantwortung! Sein larmoyantes Gejammere über die friedliche, gewaltfreie Birkenbesetzung in seinem Garten wirkt lächerlich und die absurden Angriffe in den Leserbriefen nicht minder.

Dies war das B-31-Info-Telefon für die Woche vom 8. bis 14. Dezember 1997. Die nächste Ansage hören Sie ab Montag, dem 15. Dezember.

Stets gut informiert durch das B-31-Info-Telefon: 07661 5544

V.i.S.d.P.:
Aktionsbündnisse gegen die B 31 neu, Reiner Ehret, Scheffelstr. 41, 79199 Kirchzarten, Tel. + Fax: 07661 980028

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Letzte Änderung:  8.Dezember 1997