Aktionsbündnisse gegen die B 31 neu

Dieser Text wird angesagt im B 31-Info-Telefon von Montag, den 13. bis Sonntag, den
19. Oktober 1997.

Es ist die 366. Ansage.

Der 11. Bürgerinitiativen-Verkehrskongreß BIVKO ´97 ist nun Geschichte. Das Echo darauf war bei den 280 Teilnehmern aus ganz Deutschland eindrucksvoll. Nicht so jedoch bei unserer Heimatzeitung, der Badischen. Bis auf den Bildbericht über die Malaktion vom Samstag beim Konrad-Guenther-Park war dort nach Kongreßende nichts über des Treffen zu lesen. Deshalb hat die Öffentlichkeit unserer Region auch nichts erfahren über die Ergebnisse des Kongresses. Dort wurden u.a. Beschlüsse und Resolutionen gefasst zum Flugverkehr, zur Novelle der Straßenverkehrsordnung 1997, zum Transrapid, zum Eurofighter, zum Thema Tempo 30 in den Städten, zur Lärmbelästigung durch die Bahn und - last but not least - zum Bau der B 31 neu. Schade, wir hatten eigentlich gehofft, daß die Neubesetzung des Postens des Leiters der Stadtredaktion eine Änderung der Informationspolitik in der BZ mit sich bringen würde. Scheinbar haben wir uns getäuscht.

OB Böhme hat sich kürzlich sehr positiv über die gesellschaftliche Rolle ehrenamtlich tätiger Menschen geäußert, auch die Rolle der Bürgerinitiativen gelobt. Wir hören das interessiert und skeptisch zugleich. Daß Böhme heute zugibt, einen politischen Fehler gemacht zu haben, weil er über die B 31 neu nicht die Bürgerinnen und Bürger direkt habe entscheiden lassen, ordnen wir genauso ein, wie die späte Erkenntnis des CDU-Ortverbands Mittel- /Oberwiehre, mit dem Bau der B 31 neu hätte man eigentlich erst dann beginnen dürfen, wenn der Bau des Stadttunnels gesichert gewesen sei. Beide, SPD-OB und CDU-Ortverein, offenbaren sich zu einem Zeitpunkt, in dem durch Bagger, Schaufellader und Bohrgerät bereits Fakten geschaffen worden sind. Rückzugsgefechte oder Vorbereitung des Wahlkampfes für`s nächste Jahr? Möge dem sein, wie dem wolle: beide, der OB und die CDU werden ihre Schuld an Irrsinn des Baus einer vierspurigen Autobahn mitten durch die Stadt auch durch Wortblasen und späte Erkenntnisse oder Bekenntnisse nicht loswerden. Wir werden die Verantwortlichen  weiterhin beim Namen nennen. Sie sollen die faulen Früchte Ihrer systematischen Desinformationspolitik in Sachen B 31 neu ernten, vielleicht schon im Wahljahr 1998.

Dies war das B-31-Info-Telefon für die Woche vom 13. bis zum 19. Oktober 1997. Eine neue Ansage hören Sie ab Montag, dem 20. Oktober.

Stets gut informiert durch das B-31-Info-Telefon: 07661 5544

V.i.S.d.P.:
Aktionsbündnisse gegen die B 31 neu, Reiner Ehret, Scheffelstr. 41, 79199 Kirchzarten, Tel. + Fax: 07661 980028

Zurück zum Infotelefon
Zurück zu Pressemitteilungen / Flugis
 

Letzte Änderung:  13.Oktober 1997